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Herbst

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Monat: Mai 2018

wC sichert sich einen Platz in der ÜBOL

wC sichert sich einen Platz in der ÜBOL

Nichts für schwache Nerven

Nach der „Quali Dahoam“ am 22.4. ging es dann letzten Samstag eine Stunde später als ursprünglich vom BHV geplant für unsere C1-Mädels nach Wolfratshausen. Diese eine Stunde mehr Schlaf bzw. mehr Zeit zum „Aufwachen“ erwies sich erstmal auch durchaus als nicht allzu schlecht, da wir in unserem ersten Spiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf überraschend wach und aufmerksam anfingen. Vom ersten Pfiff an waren wir voll da und stellten eine solide Abwehr, und auch im Angriff konnten unsere zahlreich mitgereisten Fans schöne Ideen und Zusammenspiele bejubeln – nur leider haperte es etwas an der Belohnung durch Torerfolge. So stand es dann nach vollen 8 Minuten nur 3:0. Nach und nach wachten dann unsere Gegnerinnen auf und zogen immer wieder nach, bis sie dann in der 22. Minute erstmals in Führung gingen. Ab da drehte Biessenhofen-Marktoberdorf voll auf und wir waren es, die einem Rückstand hinterherliefen. Es sollte durchaus noch spannend werden. Spätestens als uns 2 Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 14:14 gelang und Helena Dannheim in der letzten Minute den Führungstreffer erzielte, war die Stimmung in der Halle mehr als aufgeheizt. Es galt, einen letzten Angriff zu Ende zu führen, bevor das Schlusssignal erklingen würde. Leider verloren wir vorne dann den Ball und kassierten 24 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. So endete ein aufregender erster Handballkrimi mit einem Ergebnis, das letztendlich wohl die zuletzt gezeigte Leistung beider Mannschaften bestmöglich widerspiegelte, mit dem wohl jedoch keiner so wirklich zufrieden war.

Doch Zeit zum Verschnaufen und Herunterkommen blieb uns gar nicht groß, da wir nach nur 10 Minuten Pause schon gegen den HC Gauting antreten mussten. So hieß es, die hochgekochten Emotionen so schnell wie möglich abzukühlen und uns voll auf das bevorstehende Spiel zu konzentrieren. Dies sollte sich als Geduldsprobe und weitere nervliche Belastung herausstellen. Gauting trat zwar körperlich etwas unterlegen an, doch war bei uns nach dem ersten so aufregenden Spiel etwas die Luft raus und es trat das ein, was uns so oft passiert: wir trauten uns nicht hinzulangen und schraubten ein paar – viele – Gänge zurück. Und so stand es nach ganzen 8 Minuten nur 2:1. Doch trotz des durchaus knappen Spielstands war von Anfang an eine Neigung des Unparteiischen zugunsten des HC Gauting deutlich. Als wir uns endlich kurz vor Ende der ersten Halbzeit gefangen hatten und wieder motiviert in die zweite starteten, wurden die Entscheidungen des Schiedsrichters immer abstruser. Statt Doppel, Schritte oder Stürmerfoul gab es Freiwurf nach Freiwurf für Gauting. Unsere Abwehr stand trotzdem sicher und hat schön zusammengearbeitet, doch nach über dreiminütigen Angriffen des Gegners zermürbt wohl jede Abwehr mal. Nach einem erneuten Doppel, das selbst Handballfremde klar erkannten, und erneute Prostestrufe laut wurden, ließ sich der Schiedsrichter dann gegenüber der Trainerin zu einer Aussage à la „man muss den anderen ihren Vorteil geben und darf nicht so verbissen sein“ hinreißen. Dies führte zwar zu Sprachlosigkeit, doch man war ja machtlos. Und so kam es zu Entscheidungen gegen uns, die auch im Kampfgericht zu Kopfschütteln und Belustigung führten. Letztendlich ging auch dieses Spiel vorbei und man muss unseren Mädels zugute halten, dass sie sich nicht zu sehr von den Umständen haben beirren lassen, sondern nachdem sie ihre Form wiedergefunden hatten, wieder richtig schönen Handball gespielt haben.

Das letzte Spiel sollte den gesamten Tag nochmal widerspiegeln. Es ging gegen den Absteiger aus der Landesliga-Quali und Favoriten HSG Isar-Loisach. Entgegen eines ersten Eindrucks der Machbarkeit wurde schnell klar, dass es durchaus schwer werden sollte, uns zu behaupten. Es hagelte (Zeit-)Strafen gegen uns, sodass wir tatsächlich auch mal mit nur 4 Feldspielerinnen gegen 6 Gegnerinnen auf dem Platz standen. Das Spiel schien uns aus den Händen zu gleiten, die Stimmung kippte, es kam zu Diskussionen zwischen Zuschauern und Schiedsrichter. Doch dann kam die zweite Halbzeit. Und wir waren zurück. Nachdem wir schon mit 9:1 zurücklagen, begann nun mit neuem Schwung und neuer Motivation unsere Aufholjagd. Dieser neue Wille zwang Isar-Loisach zu einem frühen Time-Out nach nur eineinhalb Minuten. Doch dies tat unserem nun wieder schönen und konzentrierten Zusammenspiel keinen Abbruch. Isar-Loisach dominierte zwar weiterhin den Spielstand, allerdings bot sich den Zuschauern nun ein ganz anderes Bild im Vergleich zur ersten Halbzeit. Auch wenn wir letztendlich mit 17:11 unterlagen, so haben wir immerhin die zweite Halbzeit für uns entscheiden können. Und gerade diese zweite Halbzeit kann uns auch durchaus mit Stolz erfüllen, denn nachdem schon im Prinzip alle Hoffnung verloren war, sind wir zurückgekommen und haben weiter gekämpft. Die Trainer sind sehr zufrieden und stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft, sich wieder zu fangen und konzentriert weiterzumachen. Und genauso stolz kann jede einzelne unserer Spielerinnen sein.

Insgesamt haben wir an diesem Tag Höhen und Tiefen erlebt, aber auch eine geschlossene Mannschaft, die durch innovative Ideen, Zusammenspiel über alle Positionen hinweg, ihren Willen und Kampfgeist überzeugen konnte. Und wir freuen uns schon, all das nächste Saison in der ÜBOL wieder zu sehen.

wB: Landesliga – wir kommen

wB: Landesliga – wir kommen

Ziel erreicht!!! Gestern im zweiten Qualiturnier konnte unsere weibliche B1 den Sack zu machen und hat sich, wie schon in der letzten Saison, für die Landesliga qualifiziert. GLÜCKWUNSCH MÄDELS!!!

Aber fangen wir mal von vorne an ;0) Nervös und ziemlich angespannt ging es am Sonntag nach Gunzenhausen, wo die Mannschaften aus Erlangen, Hemau/Beratzhausen und die Gastgeber Gunzenhausen auf die Mädels warteten.

An dieser Stelle schon einmal ein dickes Dankeschön an alle Mamas, die an ihrem Ehrentag, auf ein festlich gedeckten Frühstückstisch verzichteten und anstelle dessen, ihre Sprösslinge bereits um 7:30 Uhr zum Treffpunkt gefahren haben.

Nach einer 2-stündigen Anreise fanden wir uns rechtzeitig zum ersten Turnierspiel in der Halle ein und konnten, bevor wir selber unser Können unter Beweis stellen mussten, das Spiel TV Gunzenhausen gegen den HC Erlangen II anschauen. Erlangen konnte knapp gegen Gunzenhausen punkten, aber uns wurde in diesem Spiel noch einmal deutlich, dass es nicht einfach wird. Sowohl Erlangen wie auch Gunzenhausen, beide Landesligisten aus der letzten Saison, wollten mindestens zwei Spiele gewinnen und damit den gesicherten Einzug in die Landesliga verbuchen.

Somit war der Druck für unsere Mädels im ersten Spiel groß. Wir wollten gewinnen und möglichst keine Fehler machen, damit man mit einem ersten Sieg den anderen beiden Gegnern gegenübertreten konnte. Punkt 11:30 Uhr wurde das Spiel TSV Brunnthal gegen den HG Hemau/Beratshausen angepfiffen. Die Brunnthalerinnen überzeugten von Anfang an mit sicheren Abläufen und schönen individuellen Aktionen, so dass wir uns schon in der ersten Halbzeit einen respektablen Vorsprung erarbeiteten. Auch in der zweiten Halbzeit gelang den Brunnthaler Mädels so ziemlich alles und deswegen konnten die Trainer das Tempo ein wenig herausnehmen, um für die nächsten Spiele noch genügend Puste zu haben. Das Spiel endete mit 21:13 für uns und die Erleichterung war allen ins Gesicht geschrieben. Nun hieß es durchatmen, um dann – nach einem Spiel Pause – auf den Gastgeber TV Gunzenhausen zu treffen. Sollten wir das Spiel für uns entscheiden können, das war allen klar, dann war das Ziel bereits erreicht.

Leider gelang uns der Start nicht so gut und mit zwei vergebenen Angriffen liefen wir den Gunzenhausern erst einmal hinterher. Hinzu kamen im Verlauf der ersten Halbzeit drei vergebene 100%-Chancen, so dass wir mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gingen. Verloren war das Spiel noch nicht, aber nun hieß es Zähne zusammen beißen, keine Fehler mehr machen, in der Abwehr zupacken und den Ball sicher im gegnerischen Tor versenken. Die Brunnthalerinnen steigerten sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit deutlich und aus dem 2-Tore Rückstand, konnte mit einigen schnellen Toren ein 3-Tore-Vorsprung erarbeitet werden. Zum Schluss sollte es noch einmal spannend werden, so verloren die Brunnthalerinnen für ein paar Angriffe die Konzentration und verschenkten wertvolle Sekunden im Angriff, um dann torlos wieder in die Abwehr zu gehen. Nicht gut für die Nerven der Zuschauer und der Trainer, die in solchen Momenten nur machtlos zusehen können. Netterweise kam uns zum Schluss noch der Trainer der Gegner zu Hilfe, der für sein Meckern eine 2 min. Strafe kassierte und damit sein eigenes Team schwächte. Die Partie endete mit einem 19:17 für uns und damit hieß und heißt es: LANDESLIGA und wir sind wieder mit dabei!!!

Das darauffolgende Spiel gegen den HC Erlangen II konnten wir dann locker ausspielen. Beide Mannschaften waren schon vor dem Duell für die Landesliga qualifiziert und auch wenn wir nach einem wirklich schönen Spiel die Punkte auf unserem Konto verbuchen konnten, war das Ergebnis nicht ausschlaggebend. Das Spiel endete mit einem 16:12 für Brunnthal.

Ein dickes Dankeschön an die mitgereisten Fans, die uns mit Kuchen und lautstarken Anfeuerungsrufen tatkräftig unterstützten.

Unser Fazit zur Quali: Die Youngsters haben sich bestens integriert und uns Trainer überzeugt. Und bei den Oldies im Team bedanken wir uns für eure Bereitschaft, immer über euch hinauszuwachsen. Wir freuen uns auf die nächste Saison.

Für die HSG B-ONE spielten: Magdalena Anderlik, Johanna Eitel, Jasmin von Vietsch, Lisa Eichner, Nadine Zillmann, Lilly Makosch, Jolina Leininger, Zoe Leininger, Hanna Kettler und Carina Kiessling.

mC: 3. Quali-Runde zur ÜBOL

mC: 3. Quali-Runde zur ÜBOL

Nach 2 überstandenen Qualifikationsrunden, welche beide als Heimturnier ausgetragen wurden, mußte die männlich C-Jugend am 12.05.2018 zur 3.Runde in Rosenheim antreten.
Neben den Rosenheimern waren dieses Mal HT München, der TSV Schleißheim und der bereits bekannte SSV Ettal die Gegner.

Entgegen unserer Gewohnheit im ersten Spiel eher noch nicht bei der Sache zu sein, gab es gleich einen beindruckenden Sieg mit 16:7 gegen den ESV Rosenheim.

Entsprechend motiviert ging es auch in das zweite Spiel gegen HT München. Trotz einer Halbzeitführung mit 2 Toren gestaltete sich das Spiel in der zweiten Halbzeit eher schwierig.
In den letzten Sekunden gelang endlich wieder die Führung mit 12:11 und der letzte Wurf des Gegner konnte bravourös abgewehrt werden. 2. Spiel – 2.Sieg so konnte es weiter gehen!

Leider wurde nichts aus der Serie! Der SSV Ettal war bereits aus der 1. Quali-Runde bekannt und man war somit vorgewarnt. Nachlassende Kräfte haben das Spiel aber ins Stocken gebracht und Einzelaktionen haben nicht zum gewünschten Erfolg geführt.
Somit konnte der SSV Ettal diese Spiel mit 13:7 für sich entscheiden. Leider mußte nach dem verlorenen Spiel auch noch ein verletzter Spieler beklagt werden, was noch zusätzlich schmerzte.

Nach einem langen Turniertag stand nun noch das letzte Spiel gegen den vermeintlich schwächsten Gegner, dem TSV Schleißheim an. Umso mehr verwunderte der Halbzeitstand von 3:1.
Beide Mannschaften konnten nicht wirklich überzeugen. Aber dann: Irgendetwas muß wohl in der Kabine passiert sein! Voller Elan kamen unsere Jungs wieder auf das Spielfeld und siegten überzeugend mit 13:2!

Somit ist die Qualifikation geschafft und die männliche C-Jugend tritt in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga an. Mal sehen wer unsere Gegner sein werden. Wir sind uns sicher auch in der Saison gut bestehen zu können!

Ein begeisterter Spielbeobachter

Bayernliga Quali der wB 1

Bayernliga Quali der wB 1

Den gestrigen sonnigen Sonntag verbrachte das Team der w. B1 in der Halle in Forchheim. Nach 2 Stunden Anfahrt konnten wir uns noch in Ruhe das Spiel der Mitstreiter Fürther Land und Forchheim anschauen bevor wir selber gegen Schleißheim antreten durften.

Wie erwartet wehrten wir uns tapfer, konnten Schleißheim aber keine Überraschung abverlangen.

Leider ohne Pause stand das wohl entscheidende Spiel gegen die JSG Führter Land an. Trotz guter Vorsätze fanden wir zu spät ins Spiel und liefen dann den 3-4 Toren hinterher.
Schade, denn hier hatten wir uns etwas mehr versprochen und so war auch die Enttäuschung Allen anzumerken.

Im Abschlußduell durften wir dann nochmal zeigen, dass das Ziel Landesliga durchaus berechtigt ist und gewannen souverän gegen die Gastgeberinnen aus Forchheim.

Mit Platz 3 warten wir nun gespannt auf die Auslosung der Landesliga Quali für das Wochenende 12./13. Mai und werden uns ab Mittwoch darauf vorbereiten.

Als Fazit kann man nach diesem Wochenende schon sagen, dass die Trainer auch viele sehr erfreuliche Dinge beobachten konnten. Im Zusammenspiel hakt es gelegentlich noch und die erfahreneren Spielerinnen müssen den Neuenn da noch etwas mehr helfen, aber gerade bei den frisch aufgerückten C-Jugend Mädels konnte eine deutliche Leistungssteigerung beobachten, die am Ende auch zählbar in Toren zum Ausdruck kam.

Insgesamt also ein gutes Turnier, dass uns Alle zuversichtlich auf die nächste Aufgabe in 2 Wochen blicken lässt.