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Damen 2: Kämpfen will geübt sein

Damen 2: Kämpfen will geübt sein

Kennt ihr dieses Gefühl absoluter Müdigkeit nach einem üppigen Mittagessen – Suppenkoma – wenn alles träge ist, die Konzentration schwächelt und die Muskeln ein Schläfchen einlegen? 30 Minuten später siehst du ein, es geht nicht anders und holst dir einen Espresso. Der ist heiß und bitter und erstmal macht er dich noch müder, aber 20 min danach, wenn der Zucker vom Essen im Blut ankommt und der Magen sich leert, dann wirkt er plötzlich. Der Kopf hebt sich, der Körper wacht auf und das Denken fällt wieder leicht.

Und habt ihr jetzt schon eine Vorstellung von dem Spiel?

23. Februar 2019, die Rückrunde läuft und endlich wieder Heimspieltag in vertrauter Umgebung … naja … an Höhenkirchen gewöhnen wir uns noch.

Die Damen 2 der HSG B-ONE spielten an diesem Samstag um 14:15 Uhr gegen den TSV Trostberg. 11 Damen standen zur Verfügung, für unsere verletzte Kreisläuferin hatten wir Anna von den Damen 3 dabei. Danke fürs Aushelfen!

Der Anfang sah ganz gut aus, das Ziel war heute schließlich ein Sieg. Die Gegnerinnen gingen zwar in Führung, aber nach 5 Minuten stand es 3:2 für die HSG B-ONE. Dann allerdings wachten die Damen vom TSV Trostberg auf, mehr oder weniger einfach kamen sie zu Toren, immer hübsch oben ins Eck aus dem Rückraum. Da fehlte irgendwie die Abwehr, Arme, Deckung, wie auch immer man es nennen möchte. Und ein paar Minuten später 3:9 für den TSV Trostberg. Gut, noch viel Zeit und Schwächephasen hat jeder Mal, also Auszeit, Ansprache, Aufwachen und weiter. Bis zur 24. Minute aufholen auf 10:13. Aber so richtig wach sieht anders aus, Halbzeitstand 11:15.

Wieder Ansprache und tja, der Espresso ist getrunken, aber die Wirkung bleibt noch aus. 10 min der zweiten Halbzeit gespielt und 13:20. Dann endlich startet eine erfolgreiche Angriffsserie, nur die Abwehr lässt immer noch viel zu viel zu. Nach 50 Minuten Zeitstrafe gegen die HSG B-ONE, Unterzahl und nach langer Übungsphase endlich Kampf, kein Gegentor mehr, Kämpfen, den Ball erwischen, Blocken und Weiterkämpfen, Vollgas nach vorne, Kämpfen. Das Gefühl wird besser, wir kommen ran, Tor um Tor, Rennen, Kämpfen, Verworfen  – MIST – aber die 7m mal im Tor. Es fühlt sich so knapp an: 22:24. Schwung im Angriff, Zug im Arm, leider zu viele Schritte, und nochmal. Noch ein Tor von Außen, Abpfiff. 23:25.

Abpfiff? Gebt uns noch 2 min und wir drehen das Ding endgültig, aber vorbei, zu spät, 10 Minuten Kampf reichen nicht. Das Gefühl flaut ab, die Enttäuschung ist groß, vor allem über die eigene Leistung. Mittagsspiele, nicht unser Ding. Gut, dass das Nächste zumindest etwas später ist, 14:45 Uhr in Laim und wenn wir uns richtig erinnern, war das Hinspiel gegen Laim eine Kampfschlacht, da wollen wir wieder hin.

Es spielten:
Heide Lüttich (Tor), Tina Rödel (1), Christine Jula (4), Kornelia Kovács (5/2), Veronika Barta (4/1), Maria Münster (3), Sandra Schmelz (1), Anita Tauber, Christine Ungermann (2), Anna Niedermeier (3), Carla Hofmann.

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