SAISON 2021/22

Virtuelles Spielfeld

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weiblich C – Trainingslager

weiblich C – Trainingslager

10 Handballerinnen. 1 Reise. viele Impressions.

Samstagmorgen starteten 10 Handballerinnen der weiblich C nach Inzell. So Themen wie Hütteneinteilung ließen sich bei dieser Anzahl optimal umgehen, ein Stressfaktor weniger: yay.

Nach Ankunft musste Zeit bis zum Mittagessen überbrückt werden, in einem Seminarraum wurde also zu einer… sagen wir mal zähen Runde „Wer bin ich?“ angesetzt. Inklusive sich etablierender Running-Gags wie die Frage ob Angela Merkel alias Antonia eingentlich modelt oder Musik macht und der Überlegung ob Mr Bean alias Michelle auf einem Pferd sitzt. Nach zahlreichen Lachanfällen wurde dann das Mittagessen eingeläutet.

Anschließender Tagesordnungspunkt war Bogenschießen wobei einige sichtbar mit dem Bogen, andere mit sich selbst und der zu dünnen Bekleidung kämpften. Top platzierte Schützin war hierbei Vroni, die den zweiten Platz belegte und dort von den fieserweise mitschießenden Trainerinnen umgeben war. Für große Erheiterung sorgte, dass der Bogenschießplatz neben der Biathlonstrecke platziert war, auf der sich die wB abmühte. die Häme der wC sollte  leider noch einen Karmahammer nach sich ziehen.

Nach dem Biathlon ging es für Alle wieder ins Warme (für die Mädels in die Hütte und für Betreuerinnen ins Gästestüberl). Dort hatte man kurze Zeit voneinander Ruhe bis sich zur Trainingseinheit „Angriff“ in der Halle wiedergetroffen wurde. Neben Wurfserien und der schnelle Mitte stand auf dem Plan ein Pre-Game-Warm-Up-Routine zu entwickeln. Die Verwirrung der Spielerinnen (und Trainerinnen) bei einigen Aspekten des Trainings wirkte doch eher einend, bis sich die die Fronten mit den letzten drei Minuten trennten und massiv verhärteten.

Hatten sich doch die Trainerinnen überlegt man könnte den kompletten Song „Happy“ hindurch Hampelmänner machen und bei jedem Happy/Happiness einen Squat.

Anschließend gab es Abendessen und eine kurze Freizeit, an welche einer der Trainingslager-Höhepunkte anschloss: Airtramp mit der männlich C-Jugend.

Letzter Tagesordnungspunkt waren Teambuildingmaßnahmen im Gymnastikraum, die mit überraschender Leistung seitens der Mannschaft erfolgten und nach denen der Tag auch „schon“ für beendet erklärt wurde.

Schließlich war am nächsten Tag Jogging angesagt. So standen die Trainerinnen Sonntag früh um 7 in der Hütte um zum Joggen zu scheuchen. Bei einer entspannten 2,5 km Runde um die Anlage fand jeder sein Tempo und startete somit putzmunter in den Tag.

Nach dem Training startete in der Halle die Kraft- und Koordinationseinheit, die besonders bei einzelnen Spielerinnen (Happy hatte Muskelkater erzeugt) auf wenig Gegenliebe stieß. im Anschluss an diese Einheit ging es mit langer Hose und normalen Schuhe in den Tagungsraum zu einer Runde Handballpong mit Wasser. Für jeden Becher, den das Gegnerteam trifft mussten Regelfrage oder Kraftübungen absolviert werden. Wegen des Eindrucks des vorigen Trainings lauteten diese Aufgaben ca. „Das Team muss insgesamt 30 Situps machen“ und ließen die Stückverteilung innerhalb des Teams offen. Dadurch konnte auch unser Hauptmuskelkateropfer für sie passende Aufgaben machen ohne zu weinen. Wenn das Aufstehen aus dem Stuhl für Probleme sorgt…

Nach Mittagsessen und kurzer Umzieh-Pause wurde sich fürs Biathlon getroffen. In der Wartezeit auf die Campbetreuer kam das Problemthema der Vorbereitung auf: ein Teamspruch für vor-dem-Spiel sollte endlich auf dieser Reise gefunden werden.

Die Diskussion welche Impression man beim Gegner hinterlassen wollte war erhitzt. Wollten einige unbedingt „gefährlich“ wirken (als Torhüter) während andere sich lieber auf „wir gewinnen“ oder „wer sind wir“ konzentrieren. Die Message „Ich habe unseren neuen Teamspruch geträumt“ läutete dann einen Anlauf stille Post ein. („Ich trau mich nicht es laut zu sagen“). Nachdem derartige Schüchternheiten überwunden waren, setzte sich in der Abstimmung das Erträumte durch und somit steht der Saison nichts mehr im Weg.

Als der Biathlon endlich startete (im inzwischen strömenden Regen) zeigte sich bei unseren Torhütern eine hervorragende Schießleistung, sowie auch teilweise gute Laufleistungen beim Rest der Mannschaft. Recht emotional wurde irgendwann die durch den Regen gebrüllte Feststellung „ICH FAHR NIE WIEDER MIT NACH INZELL“.

Bei Zielankunft wurde jede Spielerin (es wurde zu versetzten Uhrzeiten gestartet) umgehend unter die heiße Dusche geschickt in der Hoffnung keine Verkühlung zu lange zuzulassen.

Die anschließende Freizeit wurde zu ausgiebigen Gesprächs- und Reinigungrunden genutzt bevor es zur letzten Trainingseinheit „Abwehr“ ging.

Danach war erneut Abendessen und Werwolf spielen bis nach dem D-Jugend-Turnier auch das Mixed Turnier starten konnte. Mit mC, mB und wB gemischt, spielte jede Mannschaft insgesamt 36 Minuten und die Verkündung des Siegerteams verkam ob der schönen Spiele zur Nebensache. Nach der allgemeinen Hüttenruhe (die man eigentlich in seiner EIGENEN Hütte verbringen soll) folgt zur Trainerunbekannten Uhrzeit ein Schlafengehen.

Der nächste Morgen sollte einfach noch im Zeichen von Aufräumen und Warten auf den Bus stehen. Auf der Heimfahrt bemühten sich die Mädels gelegentlich die wB bei ihren Chorgründungsversuchen zu unterstützen. In Brunnthal angekommen verstreute sich die Mannschaft regenbedingt schnell, doch das seitdem erfolgte Feedback lässt schon mit Freude ins nächste Jahr blicken.

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