physioline

physioline

B-ONE Shop

HSG B-ONE Shop

Herbst

Herbst

Kategorie: wC

HSG B-ONE – ein gemeinsames Erlebnis: Länderspiel Deutschland gegen Norwegen in der Münchner Olympiahalle – Hautnah bei ihren Stars!

HSG B-ONE – ein gemeinsames Erlebnis: Länderspiel Deutschland gegen Norwegen in der Münchner Olympiahalle – Hautnah bei ihren Stars!

Das durften gestern 32 Kinder aus unseren E und D Jugenden erleben. Ein Event, dass die Spieler und natürlich alle mitgereisten Handballfans nicht vergessen werden.

Treffpunkt in der Olympiahalle war bereits um 15.30 Uhr, so dass wir um 14.30 Uhr mit einem HSG B-ONE Sonderzug (S-Bahn) völlig nervöser, aufgeregten Kinder und Eltern von Höhenkirchen aus starteten. Pünktlich gelandet durften die 32 Kids mit 4 Jugendtrainern als Begleitung, in den Katakomben des Olympiastadions verschwinden. Neben einem Fernsehinterview und Handshakes mit der Damennationalmannschaft ließ das nächste Highlight nicht auf sich warten. Unsere Kids mussten auf den Weg in Ihre Umkleide, die der beiden deutschen Nationalmannschaften (Damen und Herren) queren und stellten fest, dass ihre Umkleide unweit der der Deutschen Männer lag. Was für ein Glück, denn damit erhöhten sich die Chancen auch wirklich von jedem ein Autogramm/Selfie zu bekommen.

Mit der Wildcard „Einlaufkind“ durften sich unsere Spieler im unteren Bereich des Stadions frei bewegen und die Spannung wuchs während des Damenspiels ins Unermessliche. Direkt nach dem ersten Länderspiel mussten sich alle am Eingang für den Einlauf versammeln und endlich wurde eingeteilt, wer an der Hand eines Deutschen Nationalspielers und wer bei einem Norweger mit einlaufen durfte. Danach wurde es dunkel im Stadion und zu lauter Musik, Pyroeffekten, tausenden von Handyblitzen und großem Jubel kamen die Spieler in das Station eingelaufen. Die Emotionen lassen sich mit den Bildern nur schwer auffangen, man hätte dabei sein müssen. München wird mit Sicherheit ein toller Standort für die WM. Die Stimmung war großartig. … und dann standen sie im Rampenlicht unsere großen und kleinen Handballer. Für unsere Kids das erste Mal und das werden sie bestimmt nicht so schnell vergessen. Die Hymne hat bestimmt noch keiner mitgesunden, aber die Kids strahlten um die Wette und alle waren echt beeindruckt.

Doch damit sollte es noch nicht vorbei sein. Direkt hinter der Bank der Herren durften sie das Spiel verfolgen. Es wurden ihnen Pommes und Getränke gereicht und nach dem Spiel standen sie vor der Kabine der Deutschen Mannschaft Spalier und alle bekamen die heiß ersehnten Autogramme / Selfies von ihren Idolen. Ein rundum gelungener Handballabend.

Um 23.00 Uhr war dann das Spektakel zu Ende und heute werden so einige im Unterricht gähnen, denn die Nacht war definitiv zu kurz. Hoffentlich haben die Lehrer ein Einsehen ;0)

Hier könnt ihr das ganze noch einmal im Fernsehen sehen











wC sichert sich einen Platz in der ÜBOL

wC sichert sich einen Platz in der ÜBOL

Nichts für schwache Nerven

Nach der „Quali Dahoam“ am 22.4. ging es dann letzten Samstag eine Stunde später als ursprünglich vom BHV geplant für unsere C1-Mädels nach Wolfratshausen. Diese eine Stunde mehr Schlaf bzw. mehr Zeit zum „Aufwachen“ erwies sich erstmal auch durchaus als nicht allzu schlecht, da wir in unserem ersten Spiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf überraschend wach und aufmerksam anfingen. Vom ersten Pfiff an waren wir voll da und stellten eine solide Abwehr, und auch im Angriff konnten unsere zahlreich mitgereisten Fans schöne Ideen und Zusammenspiele bejubeln – nur leider haperte es etwas an der Belohnung durch Torerfolge. So stand es dann nach vollen 8 Minuten nur 3:0. Nach und nach wachten dann unsere Gegnerinnen auf und zogen immer wieder nach, bis sie dann in der 22. Minute erstmals in Führung gingen. Ab da drehte Biessenhofen-Marktoberdorf voll auf und wir waren es, die einem Rückstand hinterherliefen. Es sollte durchaus noch spannend werden. Spätestens als uns 2 Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 14:14 gelang und Helena Dannheim in der letzten Minute den Führungstreffer erzielte, war die Stimmung in der Halle mehr als aufgeheizt. Es galt, einen letzten Angriff zu Ende zu führen, bevor das Schlusssignal erklingen würde. Leider verloren wir vorne dann den Ball und kassierten 24 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. So endete ein aufregender erster Handballkrimi mit einem Ergebnis, das letztendlich wohl die zuletzt gezeigte Leistung beider Mannschaften bestmöglich widerspiegelte, mit dem wohl jedoch keiner so wirklich zufrieden war.

Doch Zeit zum Verschnaufen und Herunterkommen blieb uns gar nicht groß, da wir nach nur 10 Minuten Pause schon gegen den HC Gauting antreten mussten. So hieß es, die hochgekochten Emotionen so schnell wie möglich abzukühlen und uns voll auf das bevorstehende Spiel zu konzentrieren. Dies sollte sich als Geduldsprobe und weitere nervliche Belastung herausstellen. Gauting trat zwar körperlich etwas unterlegen an, doch war bei uns nach dem ersten so aufregenden Spiel etwas die Luft raus und es trat das ein, was uns so oft passiert: wir trauten uns nicht hinzulangen und schraubten ein paar – viele – Gänge zurück. Und so stand es nach ganzen 8 Minuten nur 2:1. Doch trotz des durchaus knappen Spielstands war von Anfang an eine Neigung des Unparteiischen zugunsten des HC Gauting deutlich. Als wir uns endlich kurz vor Ende der ersten Halbzeit gefangen hatten und wieder motiviert in die zweite starteten, wurden die Entscheidungen des Schiedsrichters immer abstruser. Statt Doppel, Schritte oder Stürmerfoul gab es Freiwurf nach Freiwurf für Gauting. Unsere Abwehr stand trotzdem sicher und hat schön zusammengearbeitet, doch nach über dreiminütigen Angriffen des Gegners zermürbt wohl jede Abwehr mal. Nach einem erneuten Doppel, das selbst Handballfremde klar erkannten, und erneute Prostestrufe laut wurden, ließ sich der Schiedsrichter dann gegenüber der Trainerin zu einer Aussage à la „man muss den anderen ihren Vorteil geben und darf nicht so verbissen sein“ hinreißen. Dies führte zwar zu Sprachlosigkeit, doch man war ja machtlos. Und so kam es zu Entscheidungen gegen uns, die auch im Kampfgericht zu Kopfschütteln und Belustigung führten. Letztendlich ging auch dieses Spiel vorbei und man muss unseren Mädels zugute halten, dass sie sich nicht zu sehr von den Umständen haben beirren lassen, sondern nachdem sie ihre Form wiedergefunden hatten, wieder richtig schönen Handball gespielt haben.

Das letzte Spiel sollte den gesamten Tag nochmal widerspiegeln. Es ging gegen den Absteiger aus der Landesliga-Quali und Favoriten HSG Isar-Loisach. Entgegen eines ersten Eindrucks der Machbarkeit wurde schnell klar, dass es durchaus schwer werden sollte, uns zu behaupten. Es hagelte (Zeit-)Strafen gegen uns, sodass wir tatsächlich auch mal mit nur 4 Feldspielerinnen gegen 6 Gegnerinnen auf dem Platz standen. Das Spiel schien uns aus den Händen zu gleiten, die Stimmung kippte, es kam zu Diskussionen zwischen Zuschauern und Schiedsrichter. Doch dann kam die zweite Halbzeit. Und wir waren zurück. Nachdem wir schon mit 9:1 zurücklagen, begann nun mit neuem Schwung und neuer Motivation unsere Aufholjagd. Dieser neue Wille zwang Isar-Loisach zu einem frühen Time-Out nach nur eineinhalb Minuten. Doch dies tat unserem nun wieder schönen und konzentrierten Zusammenspiel keinen Abbruch. Isar-Loisach dominierte zwar weiterhin den Spielstand, allerdings bot sich den Zuschauern nun ein ganz anderes Bild im Vergleich zur ersten Halbzeit. Auch wenn wir letztendlich mit 17:11 unterlagen, so haben wir immerhin die zweite Halbzeit für uns entscheiden können. Und gerade diese zweite Halbzeit kann uns auch durchaus mit Stolz erfüllen, denn nachdem schon im Prinzip alle Hoffnung verloren war, sind wir zurückgekommen und haben weiter gekämpft. Die Trainer sind sehr zufrieden und stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft, sich wieder zu fangen und konzentriert weiterzumachen. Und genauso stolz kann jede einzelne unserer Spielerinnen sein.

Insgesamt haben wir an diesem Tag Höhen und Tiefen erlebt, aber auch eine geschlossene Mannschaft, die durch innovative Ideen, Zusammenspiel über alle Positionen hinweg, ihren Willen und Kampfgeist überzeugen konnte. Und wir freuen uns schon, all das nächste Saison in der ÜBOL wieder zu sehen.