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Spielplan HSG B-ONE

Schlagwort: Spielbericht

D2: Sieg nach durchgehender Führung

D2: Sieg nach durchgehender Führung

Am Sonntagnachmittag trat die Damen 2-Mannschaft gegen das junge Team aus Grafing an. Die heimische Bank war gut besetzt, auch dank der kurzfristigen Aushilfe aus Damen 3 und Jugend.

Die Mannschaft startete gut ins Spiel und konnte sich bereits in den ersten Minuten mit ein paar Toren absetzen. Die Chancen im Angriff wurden genutzt, trotzdem hätte der Vorsprung bereits in der ersten Hälfte höher ausfallen müssen. Die Abwehrleistung war hingegen etwas durchwachsen und es war teilweise gespenstisch still in der Halle. Auf der Bank wurde befürchtet, die Damen hätten ihre Stimme verloren. Aber nach ein paar Wechseln nahm wieder das gewohnte Gebrüll seinen Lauf. Mit 12:10 ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte wurde mit zwei Kreisläuferinnen gestartet und Leonie Mack konnte sogleich mit viel Körpereinsatz zwei Würfe verwandeln. Nach 15 Minuten musste das Spiel unterbrochen werden. Eine gegnerische Spielerin lag verletzt am Boden. Es war schnell klar, dass die Verletzung gravierender war, so dass die Spielerin aus der Halle getragen und vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und schnelle Genesung!

Ende der zweiten Hälfte kämpften sich die Gegnerinnen nochmal auf ein Tor heran. Die Damen 2 ließ sich den Sieg aber nicht mehr nehmen und beendete das Spiel mit 22:19.

Es spielten:
Josephin Oschmann, Sarah Salehizadeh (beide Tor), Larissa Will, Anita Tauber, Kornelia Kovács (6/3), Dorothee Därr, Leonie Mack (3), Lara Ester (3), Laura Adamski, Lisa Eichner (1), Ramona Denis (1), Julia Steinbeck (4/1), Anna Liedl (4).

Damen 1 vs. Laim

Damen 1 vs. Laim

Unsere Damen 1 der HSG B-ONE starten am Samstag Nachmittag in der schönen Halle des Gymnasium Ottobrunn gegen die Damen von Laim. Ein Novemberwochenendtag wie gemacht für die Halle und dank der mehrfachen Ansetzungen Laim gegen B-ONE waren auch einige Zuschauer zugegen.

Zunächst hieß es etwas warten das Herrenspiel vorher wurde erbittert ausgekämpft, nur knappe Führungen und ein ständiges Hin und Her ließen die Halle und vor allem die Spieler kochen und die Zeit verrinnen. Also erstmal im Gang warmlaufen, auf sich selbst konzentrieren. Das war dann auch die Wichtigste Ansage des Trainers Carsten Ohloff: Jetzt ist Handball, unser Spiel, alles andere wird ausgeblendet. Das Ziel ist also eigentlich ganz einfach bei sich selber bleiben, das im Training erlernte ausnutzen und den eigenen Stiefel runterspielen.

Alle wach in der Kabine? „Wa san mia?“ „PINK SAN MIA!“

Rauf auf die Platte und los gehts. Der Start gelang konzentriert und gut, zunächst wurde die Führung erzielt, die Abwehr war wach. Die Laimer Damen konnten zum 1:1 ausgleichen, das war dann aber das letzte Mal, ab hier hieß es Tor für Tor den Vorsprung langsam ausbauen bis zum Halbzeitstand 15:10. Auch die Zwangspause weil der Laptop den Geist aufgegeben hat, beeindruckte die Damen nicht weiter, nur unser Kampfgericht kam dabei ordentlich ins Schwitzen. Die erste Halbzeit war von konsequenter Abwehrleistung geprägt, schnell fingen sich unsere Damen die ersten 3 gelben Karten, aber dann hatten sie den Bogen raus, machten stets die Lücken vor dem Angriff zu und halfen sich gegenseitig. Im Angriff konnten unsere Spielerinnen die gegnerische Torhüterin mit einigen Aufsetzern ärgern, die dann auch ihr Ziel fanden.

In die Halbzeit ging es dann doch mit einer 2min-Zeitstrafe, die Unterzahl nach dem Wechsel konnte Laim zunächst ausnutzen und 2 Tore gut machen. Dann fingen sich unsere Damen aber wieder und bauten den Vorsprung wieder auf 5 Tore aus zum 20:15. Die letzten 15min fielen gleichmäßig Tore auf beiden Seiten, der Sieg unserer Damen war nie wirklich gefährdet. Ruhe bewahren, die Ansage vom Trainer im Timeout, „Ruhig“ die Zurufe aus dem Publikum, allein das gelang nicht wirklich allen. Sicher hätte man ein noch besseres Torverhältnis erzielen können, aber Sieg ist Sieg und der tut nach der Niederlage in Grafing gut. Mit Freude können wir feststellen, dass unsere Damen ihr Potential noch lange nicht ausschöpfen, vor allem nicht im Angriff, wir hoffen und freuen uns also auf die nächsten Spiele und Tore.

Es spielten: Elisa (2), Kathi (2), Nadja, Verena (7), Anna-Lena (7), Vroni, Franzi (1), Toni (2), Lucia (2), Maria, Rebs (2), Tina (2/1), Anne (Tor), Jessi (Tor)

H1: Zweiter Derbysieg der Saison

H1: Zweiter Derbysieg der Saison

Am Samstag, den 09.11.2019, traf die Herren 1 der Handball-Spielgemeinschaft Brunnthal/Ottobrunn/Neubiberg auf die zweite Herrenmannschaft des TSV Sauerlach zur besten Sendezeit um 18:15 Uhr. Obwohl zur gleichen Zeit das Fußball Bundesliga-Spiel zwischen Bayern und Dortmund stattfand, haben sich doch einige Leute in die Halle verirrt oder sind sitzen geblieben. Danke im Voraus für die tolle Unterstützung der Damenmannschaften und der Herren 2!

Die Herren 1 konnten auf eine fast volle Bank zurückgreifen. Zur Erleichterung aller konnte der Mann für die besonderen Tore, Gregor Ester, trotz Doppelbelastung und einer kleinen
Blessur durch das vorangegangene Spiel der Herren 2 am Spiel teilnehmen. Nach hervorragender taktischer Einstellung der Mannschaft durch Struppo (Trainer) konnte
die Schlacht beginnen.

Die Herren 1 starteten mit einem 4:0-Lauf in die erste Halbzeit. Dank einer überragenden Leistung des Torhüters Felix „der Titan“ Apelt, der nur sage und schreibe 6 Tore zuließ in der 1. Halbzeit und durch eine gute Abwehrleistung sowie ein gutes Angriffsspiel konnten die Herren den Vorsprung sogar ausbauen. Die HSG B-ONE konnte daher mit einer 15:6 Führung in die Halbzeit gehen. Struppo ermahnte die Mannschaft jetzt nicht nachzulassen und die Spannung hochzuhalten.

Diesem Beispiel folgte Patrick Rathmann und erzielte das erste Tor in Hälfte 2 zum 16:6. Aufgrund weiter toller Paraden durch unseren weiteren Torhüter Marco „der Hexer“ Maurantonio konnten die Herren des TSV Sauerlach den Abstand nicht verkürzen und so endete die Begegnung mit einem 28:14-Sieg für die Männer der HSG B-ONE dank einer überragenden Mannschaftsleistung.

Struppo konnte mit seinen Burschen zufrieden sein, obwohl einige Spielzüge noch nicht zu 100% saßen.

Es spielten:
Felix Apelt, Marco Maurantonio (beide Tor), Philip Pastuschka (2), Markus Haldmaier (2), Julius Beck (5/3), Thomas Wang, Christoph Brand, Philipp Münch (6), Patrick Rathmann (7), Gregor Ester (1), David Baumann (1), Marcus Reese (4/1).

D3: Erfolgreicher zweiter Heimspieltag

D3: Erfolgreicher zweiter Heimspieltag

Vergangenen Samstag fand für die dritte Damenmannschaft der HSG B-ONE der zweite Heimspieltag statt. Nach zwei Auswärtsniederlagen galt es nun, die Gastmannschaft SV München Laim IV zu bezwingen. Hoch motiviert und mit einem vollen Kader war das Ziel der Mannschaft klar: Heimvorteil nutzen und 2 Punkte holen!

Das gesamte Team fand schnell in die Partie und übernahm mit dem ersten Tor in der zweiten Spielminute die Führung. Auch die Gäste spielten sich ein und so gelang ihnen der Ausgleich in der vierten Spielminute. Das ließen die Gastgeber aber nicht lange auf sich sitzen und bauten erneut eine Führung auf. Aufgrund eines nicht verwandelten Siebenmeters der Laimer gelang ihnen der Ausgleich kein zweites Mal. Diese Chance wurde gleich von der HSG B-one genutzt um die Führung weiter auszubauen. In den kommenden Spielminuten glänzte die Mannschaft durch eine starke Abwehrleistung und gute Paraden der Torhüterinnen. Auch die vielen Lücken im Angriff wurden in dieser Partie genutzt und in Tore verwandelt. Genau hier lag in den letzten Spielen die Schwachstelle des Teams. Die schlechte Chancenverwertung war ein Grund dafür, dass die Spiele nicht für sich entschieden werden konnten.

Durch die starke Teamleistung setzte sich die HSG B-ONE in der 15. Spielminute mit einer klaren Führung von sechs Toren ab. Eine kurz zuvor genommene Auszeit der Gäste verhalf diesen aber wieder ins Spiel zu finden und langsam das Spiel zu drehen. So starteten die Laimer eine starke Aufholjagd und kämpften sich bis zur 26. Spielminute auf ein 9:8 heran. Zu diesem Zeitpunkt hieß es dann erneute Auszeit um die eigenen Spieler wieder wachzurütteln und die zuvor bewiesene Abwehrstärke und Chancenverwertung wieder ins Bewusstsein zu rufen. Bis zum Ender der ersten Halbzeit blieb die Partie dann ausgeglichen und so verabschiedeten sich die Mannschaften mit einem 11:10 in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb die Partie erst einmal ausgeglichen und sowohl Fehler als auch Lücken wurden von beiden Mannschaften erfolgreich für Tore genutzt. Nichtsdestotrotz konnte seit Beginn des Spiels die Führung mit einem Tor souverän verteidigt werden, auch während des einmaligen Unterzahlspiels in der 40. Spielminute. Ab diesem Zeitpunkt fanden die Gastgeber wieder in ihre starke Anfangsperformance zurück. Die Absprachen der Abwehr stimmten wieder, sodass einige Anspiele an den Kreis verhindert wurden. Auch die Torhüterinnen trugen dank der hervorragenden Leistung weiterhin dazu bei, dass zahlreiche Torversuche – sei es aus Siebenmetern, Tempogegenstößen oder aus dem Rückraum – ohne Erfolg für die Laimer blieben. Auch im Angriff wandelte sich nun das Bild wieder und so freuten sich die Kreisläufer der HSG B-ONE Damen in diesem Spiel über sehr viele gute Anspiele ihres Teams, die sie erfolgreich in Tore verwandelten. So waren die Gastgeber in den letzten 20 Spielminuten die eindeutig überlegene Mannschaft und schafften es ihre Führung zwischenzeitlich auf zehn Tore auszubauen. Endstand der Partie war ein 28:19 und somit ein klarer Sieg für die dritte Damenmannschaft der HSG B-ONE.

Die Motivation und starke Teamleistung aus diesem Spiel soll nun auch für den dritten Heimspieltag am 23. November 2019 genutzt werden. Dann empfängt das Team die HSG München West.

Es spielten:
Sarah Salehizadeh (Tor), Anna-Lena Panzer (4), Lisa Eichner (5), Anna Liedl (3), Christine Probst (3), Julia Steinbeck (1), Larissa Will, Anna Niedermeier (3), Leonie Mack (4), Freya Hardell (1), Josephin Oschmann (Tor), Celina Borch (1), Dorothee Därr, Nicole Wassermann (3).

Die Punkte bleiben in Grafing

Die Punkte bleiben in Grafing

Sonntag Abend stand für die Damen der HSG B-One das Auswärtsspiel gegen den TSV Grafing an. Die Abwehr stand recht gut und bekam den gegnerischen Angriff immer öfter unter Kontrolle. Leider konnten im Angriff die Torchancen nicht verwertet werden und man lag schnell zurück. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte der Rückstand noch etwas aufgeholt werden und man ging mit fünf Toren Differenz (13:8) in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit fanden die Gastgeberinnen wieder besser ins Spiel und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Die eigenen Fehler wurden schnell mit einem Gegentreffer der Grafingerinnen bestraft. Das Spiel endete 27:21.

Es spielten: Anne (Tor), Jessica (Tor), Katharina (5), Nadja (1), Verena, Anna-Lena (5), Veronika, Franziska (2), Antonia (2), Maria, Rebecca (2), Teresa, Tina (4)

H1: Sieg in letzter Sekunde

H1: Sieg in letzter Sekunde

Was für ein herrlich fauler Tag für den Autor. Schlechtes Wetter, Regen, Bäh! Also rein in die Jogginghose und rauf auf die Couch. Glotze an und der Sonntagnachmittag beginnt unweigerlich seinen leicht faulen, aber nicht minder entspannten Lauf zu nehmen. Unweigerlich? Nein, nicht ganz! In das leicht dämmrige Schläfchen des Autors platzte urplötzlich die penetrante Nachricht eines Kameraden, der doch noch eine Mitfahrgelegenheit benötigte. Böse Zungen behaupten, der Autor hätte ohne diesen Dösus Interruptus das ganze Handballspektakel verschlafen. Doch hier in diesem hochoffiziellen Bericht können diese Gerüchte weder bestätigt noch dementiert werden.

Aber wir schweifen ab. Zurück zum Thema! Von dieser Nachricht aufgeschreckt, packte der Autor schnell seine Handballsachen zusammen und machte sich zügig auf den Weg zum Auto. DOCH HALT STOPP! Gleich nochmal zurück! Fast die Schuhe vergessen! So nun aber los! Leicht spät dran, doch die Ruhe selbst, den Sportsfreund abgeholt und in Richtung Forstenried durchgestartet.

Am Treffpunkt wartete doch tatsächlich die nächste Überraschung auf den Autor. War da doch tatsächlich ein monatelang verschollen geglaubter Kollege am Start! Aber wir schweifen schon wieder ab. Am besten wir spulen die Zeit ein bisschen vor, um schnell zur Sache zu kommen. Denn für das Aufwärmen interessiert sich eh niemand. Zugegeben, die kollektive kurze Verwirrung, als die jahrelange Routine der Mannschaft beim positionsbezogenen Einwerfen vom Käpt’n geändert wurde, hat bei dem einen oder anderen Betrachter sicherlich für Erheiterung gesorgt. Sei’s drum. Dafür interessiert sich aber nun wirklich niemand aus der Leserschaft dieses Dokumentariums.

Aber nun liebe Leserin, lieber Leser, dieser Bericht soll ja von einem Handballspiel unserer tapferen Recken aus der ersten Herrenmannschaft handeln und diesem Auftrag wird der Autor nun hiermit auch nachkommen.

Beginnen wir doch praktischerweise einfach mit dem Anfang. Wie eine gute alte Amateurhandballweisheit besagt, ist es doch auf der Bank am schönsten. So fand sich der Autor nach enger Abstimmung mit dem zweiten ersten Torwart (der einfach unfassbar krass heiß auf dieses Spiel war – es sei an dieser Stelle auf die Einleitung verwiesen) im Wellnessbereich neben dem Spielfeld ein. Als Einschub sei nun noch in aller Kürze erwähnt, dass die Reihenfolge bei der Festlegung von Marco als zweiter erster Torhüter auf folgenden Kriterien beruht: Alphabetische Sortierung, Alter vor Schönheit und Esel. Ja richtig Esel! Ganz einfach, weil der Esel sich immer selbst zuerst nennt.

Nach diesem kurzen, aber wichtigen, Exkurs lenken wir endlich die Aufmerksamkeit auf das Spiel. Man könnte behaupten, es ging gut für die ONE’rs los, da man durch zwei schnelle Angriffe mit 0:2 (Achtung liebe Fans, wir sind die Gastmannschaft) in Führung gehen konnte. Man könnte aber auch realistisch sein und auf die Rettungstaten des Torhüters und des Pfostens (hat der Marco natürlich gesehen!) verweisen. Machen wir aber nicht! Trotzdem stand es nach zehn Minuten 7:3. Klingt erstmal a bissl doof, aber wir spielen ja Handball und nicht Fußball. Also ist für uns ein Rückstand von vier Toren kein Grund nervös zu werden. Struppo (für die Gelegenheitsfans: Unser Trainer) stellte erst in der Abwehr ein bisschen um und erinnerte dann intensiv an das so wichtige aktive Abwehrverhalten im Kollektiv. Die Maßnahmen zahlten sich auf jeden Fall aus, denn schon nach weiteren zehn Minuten stand es 9:9. Ein paar weitere starke Paraden und Gegenstöße unsererseits führten nach 30 Minuten zum Zwischenstand von 12:15. Da beim Handball aber noch lang nicht Pause ist, nur weil Halbzeit ist, durften die Forstenrieder noch einen direkten Freiwurf aus zentraler Position von der 9m-Linie ausführen. Mit einem Präzisionsstreich durch eine kleine Lücke in unserer Mauer gelang Klaus Wachsmann das sehr sehenswerte Tor zum Pausenstand von 13:15.

Frisch erholt und taktisch regeneriert, kehrten beide Mannschaften pünktlich zur zweiten Halbzeit zurück. Doch leider konnte der Schwung aus der ersten Hälfte nicht mitgenommen werden. So entwickelte sich ein rasantes, für beide Seiten chancenreiches (aber nicht torreiches), Spiel, bei dem das Momentum leicht in Richtung Forstenried zu kippen drohte. Die Stimmung in beiden Mannschaften wurde bei diesem engen Score zusätzlich von der teils fragwürdigen Schiedsrichterleistung angeheizt. Doch kippte sie niemals und beide Mannschaften nutzten die Situation nicht für unfaire Aktionen.

Da es manchmal besser ist nicht zu mosern, als falsch zu mosern und dadurch die Mannschaft zu schwächen, entschloss sich der Autor zehn Minuten vor Schluss lieber in die Kabine zu gehen. So wurde der Blutdruck gesenkt, die Stimme geschont und die Spielberechtigung fürs nächste Wochenende nicht gefährdet. Das führt aber zu einem kleinen Problem. Eine seriöse Berichterstattung ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Sky berichtete nämlich lieber über die Entlassung des Trainers eines örtlichen Fußballvereins, als über das Topspiel des Abends.

Daher müssen die Angaben aus dem Spielprotokoll mit Informationen aus dem Bereich des Hörensagens ergänzt werden. Als gesichert gilt der Spielstand von 22:20 zum Zeitpunkt 52 Minuten und 07 Sekunden. Danach, so will es die Erzählung des Torhüters, habe man alles gehalten, geblockt und weggefangen, was auf unser Tor geworfen wurde. Gestützt wird diese These durch einen Blick in das Spielprotokoll, in dem definitiv kein weiteres Tor für die Heimmannschaft vermerkt wurde. Weiterhin wird von Zeugenaussagen bestätigt, dass durch eine heldenhafte Willensleistung die Anschluss- und Ausgleichstreffer erzielt wurden. Ab diesem Zeitpunkt, meine Damen und Herren, unterscheiden sich die Zeugenaussagen hinsichtlich des Torschützens von dem vorliegenden offiziellen Spielprotokoll.

Dank einer ausführlichen Befragung im Nachgang an das Spiel, konnte der Autor jedoch den korrekten Hergang der Ereignisse rekonstruieren.

59:50: Balleroberung durch die HSG-B-ONE.
59:55: Ball und Spieler erreichen Dank einer relativ schnellen zweiten oder dritten Welle die Nähe des Tores.
59:56: Die Abwehr der Heimmannschaft ist nicht sortiert und der Kreisspieler Gregor Ester steht goldrichtig.
59:57: Einer unserer Jungs sieht ihn und spielt den Ball ab.
59:58: Gregor fängt den Ball dreht sich um und wirft.
59:59: Tooor!
60:00: Spiel aus, Sieg, Jubel.

Sowas gibt’s nur beim Handball! Danach wurde der Sieg mit dem standesgemäßen Siegerselfie (siehe Bild) und einem kühlen (Gott sei Dank) Bier unter der Dusche zelebriert. Aber zu lange konnten die Feierlichkeiten leider nicht andauern, denn eine gewisse Couch wartete bereits seit Stunden auf Gesellschaft.

Es spielten:
Felix Apelt (Tor), Marco Maurantonio (Tor), Patrick Dorn, Julius Beck (7/2), Christoph Brand, Philipp Münch (5), Patrick Rathmann (5), David Techmer, Gregor Ester (1), David Baumann (3), Marcus Reese (2).

D3: Zweite Auswärtsniederlage für die 3. Damenmannschaft

D3: Zweite Auswärtsniederlage für die 3. Damenmannschaft

Geschwächt durch einige Verletzte und sonstige Ausfälle, fand sich am Samstag, den 02.11.2019 ein bunt gemischter Haufen an D2- und D3-Spielerinnen zum Spiel in der Halle des SV 1880 München ein.

Anfangs dennoch top motiviert starteten wir in das Spiel. Leider fehlte jedoch, wie so oft, die Konzentration sowohl in der Abwehr, die viel zu leichte Bälle durchließ, als auch im Angriff, in dem die Bälle entweder am Tor vorbei oder direkt auf die gegnerische Torhüterin geworfen wurden. So konnten sich die Gegnerinnen bis zur 22. Minute mit 8:3 absetzen. Anschließend hörten wir dann doch mal auf die Trainer und versuchten durch mehr Bewegung ohne Ball die 5:1-Abwehr des Gegners durcheinander zu bringen. Damit konnten wir immerhin noch auf 10:7 zur Pause verkürzen.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste. Die Phasen, in denen wir den Ball entweder nicht erfolgreich aufs Tor brachten oder ihn verloren, überwogen, wodurch sich die SV-Damen einen 8 Tore-Vorsprung zum 19:11 bis 5 Minuten vor Ende erspielen konnten. Zwar gelang es uns den Abstand noch etwas zu verkürzen, jedoch ging das Spiel leider verdient mit 20:15 verloren.

Nächste Woche empfangen wir die 4. Damenmannschaft des SV Laim zu Hause und hoffen uns endlich die nächsten 2 Punkte sichern zu können!

Es spielten:
Josephin Oschmann (TW), Anna-Lena Panzer (2), Clara Lassen, Christine Probst (2), Julia Steinbeck (3/1), Anna Liedl (2), Anna Niedermeier (1), Carla Hofmann (1), Leonie Mack (3/1), Celina Borch, Dorothee Därr, Larissa Will (1).

H1 – Sieger im südlichen Revierderby

H1 – Sieger im südlichen Revierderby

Vorbericht
Am Samstagnachmittag um 15.45 Uhr stand für die H 1 das Spiel gegen den HTV aus Unterhaching an. Der Gegner war aus den letzten Jahren bestens bekannt und so hatte man sich vorgenommen gegen die „alt“bekannte Mannschaft schnell von hinten heraus zu spielen, um erfolgreich sein wollte.

Gegen 15.18 Uhr war das Spiel der Damenmannschaft beendet. Der Schiedsrichter wollte pünktlich beginnen, so dass für das körperliche Erwärmungsprogramm wenig Zeit blieb und man auch noch eine kurze Kabinenbesprechung abhalten wollte. Die halbe Mannschaft tummelte sich noch am Pausenverkauf, beim Kampfgericht und auf der Trainerbank der Damenmannschaft um dort die Formalitäten zu erledigen. Gegen 15.23 Uhr waren dann alle Protagonisten auf dem Spielfeld. Ein Mannschaftsfoto sollte auch noch gemacht werden, jetzt, weil der Fotograf sonst nicht mehr da ist. Gegen 15.25 Uhr standen alle im Tor akkurat angeordnet bis auf einen, den Gregor. Auf den wurde auch noch gewartet, die Frisur sitzt, das erste Bild passt und irgendwann kurz vor halb vier wurde sich erwärmt. Für den Betreuer der erste Adrenalinschub. Nach einer kurzen Besprechung ging´s dann pünktlich los.

Spielbericht
Die gut eingespielten Unterhachinger kamen anfangs über ihre langjährige Routine zum Torerfolg, die HSG Jungs über schnelles Spiel nach vorne. Dies klappte von Anfang an ausgesprochen gut, obwohl man es zuvor noch nie trainiert hatte. Nachdem man sich besser auf die Hachinger Spielweise, die an diesem Nachmittag äußerst fair war, eingestellt hatte, ging die HSG-Mannschaft nach einer viertel Stunde in Führung und mit 13:11 in die Pause.

Wir nahmen uns vor nicht nachzulassen und weiter schnell nach vorne zu spielen. Dies wurde von Beginn an bestens umgesetzt und die Deckung hatte sich noch besser auf die Unterhachinger Angriffe eingestellt. Kam doch mal ein Ball aufs Tor war der Torwart zur Stelle und schon ging es wieder nach vorne. Nach einer viertel Stunde stand es bereits 26:19 und der Wille der Hachinger war gebrochen. Letztendlich haben wir absolut verdient mit 31:23 gewonnen, ein Ergebnis, das so nicht zu erwarten war und uns deshalb besonders freut.

Nachbericht
Hervorzuheben ist die hervorragende Einstellung und kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft. Es wurde trotz Sehnenentzündung/ausgekugeltem Finger und Unterarmschmerzen weitergespielt. Der letzte Adrenalinschub des Trainers an diesem schönen Nachmittag.

Einen großen Dank noch an Tristan und Luca von der H 2, die an diesem Nachmittag ausgeholfen haben. Letzterer erzielte alleine 15 Tore.

Es spielten: Marco, Patrick,Julius,Christoph,Philipp,David,Luca,York,Tristan,Gregor,Ramsi

Damen 3: Mittagsschlaf in Bruckmühl

Damen 3: Mittagsschlaf in Bruckmühl

Pünktlich zur Mittagszeit ging es für unsere Damen 3 letzten Sonntag in Bruckmühl auf die Platte.
Nicht vollständig aber dennoch gut besetzt wollte man die 2 Punkte mit nach Hause nehmen.

So der Plan in der Theorie.
Die Praxis sah dann eher etwas zäh aus.

Ob es nun am mangelnden Sonntagsbraten gelegen hat oder an dem schönen Wetter außerhalb der Halle, haben wir uns im Angriff nicht mit Ruhm bekleckert.
Die Lücken wurden nicht genutzt, der Zug zum Tor war auch irgendwie nicht so recht vorhanden und die technischen Fehler waren auch nicht wenige.
Allerdings stand die Abwehr sehr gut, es wurde gut verschoben so dass die Damen aus Bruckmühl ihre Mühen hatten das Tor zu treffen.

All das führte zu einem Halbzeitstand von 7:6 für die Heimmannschaft.

Nach einer pfeffrigen Ansage seitens des Trainers beim Pausentee ging man dann ein wenig motivierter in die zweite Halbzeit.
Durch ein paar schöne Anspiele an den Kreis konnten wir uns dann auch auf ein 9:11 absetzen.
So gut so weit, waren aber immerhin noch gut 15 Minuten zu spielen.
Es mehrten sich wieder die technischen Fehler aus der ersten Halbzeit und Bruckmühl konnte auf ein 13:11 7 Minuten vor Schluss auf der Habenseite verbuchen.
Manch einer denkt sich hier, 7 Minuten und 2 Tore, schafft man.

Der Wille zeigte sich auch nochmal, wollte man die 2 Punkte immer noch mitnehmen.
Wie man aber auch bei der bisherigen Torausbeute erkennen kann, war es an diesem Sonntag ein schwieriges Unterfangen und wir mussten uns mit 13:12 geschlagen geben.

In diesem Sinn, Mund abwischen, weitermachen.

Es spielten:
Anna-Lena (1), Lauri, Corinna, Nici (3), Anna (1), Karin (4), Leo (2/1), Doro (1), Sandra, Heide (Tor)

Herren 1: Gefühlte Niederlage beim FC Bayern

Herren 1: Gefühlte Niederlage beim FC Bayern

Mit Anpfiff um 20:00 Uhr zur besten Sendezeit im „Tatort“ Bayern Campus begann ein unterhaltsames und spannendes Spiel mit zwei ebenbürtigen Mannschaften.

Die erste Viertelstunde war das Spiel ausgeglichen, es stand 7:6 für den Heimverein, der dann auf 10:6 davonziehen konnte, aber unsere HSG-Boys erreichten bis zur Halbzeit ein 12:12.

In einer fulminanten Anfangsphase in der 2. Halbzeit konnte die HSG einen 4-Tore-Vorsprung herausspielen, geriet aber in der 47. Minute erneut in einen 20:19-Rückstand, konnte diesen aber in der 55. Minute in eine 21:22 Führung umwandeln. Erst in der 60. Minute fiel der Ausgleich durch einen unberechtigten 7-Meter.

Fazit: Eine gefühlte Niederlage trotz guter kämpferischer Leistung.

Es spielten:
Marco Maurantonio (Tor), Thomas Wang (2), Philipp Münch (5), Patrick Rathmann (3), David Techmer (1), Julius Beck (5/2), York Wendebourg (3), Gregor Ester, David Baumann (2), Philipp Hartmann (1).