Mannschaften und Ligeneinteilung

Schlagwort: Heimspieltag

Damen 1- Traunreut – Ein Spielgedicht

Damen 1- Traunreut – Ein Spielgedicht

Schnell wie der Blitz, das Team von HSG B-ONE,

In Ottobrunn, der Gegner Traunreut ist gone.

Ein Feuer entfacht, das durch die Halle braust,

Gegner versucht, doch unsere 1. Welle saust.

 

Gekonnt und präzise, der Fehler kaum,

Energie geladen, jeder Wurf von Außen ein Traum,

Getragen von Teamgeist, gemeinsam stark im Tun,

Entfesselten wir unser Können, ließen nichts ruh’n.

Nie zweifelnd, der Sieg für uns heute der Ruhm.

 

Taktisch klug und stets mit klarem Blick voraus,

Rannten wir dem Triumph entgegen, heute keine Tor-Aus.

Alles gaben wir, mit Herz und mit Vertrauen,

Unsere Leistung konnte jeden Zuschauer erbauen,

Nie ließ die Abwehr nach und sich verhauen.

Reif für einen Sieg, den wir verdient zu Hause feiern,

Erfüllt von Stolz, die Freude nicht verschleiern.

Und für ihren Einsatz, auch wenn das Ergebnis sie schreckt,

TuS Traunreut zoll’n wir Respekt.

 

 

Entschlossenheit in jedem Blick, in jeder Tat,

Trafen heute alle auf dem Tore-Pfad: Maria, Marie, Lisa, Julia, Leo, Mona, Zoe, Clara, Elena, Jolina, Nadja, Alicia, Angi (Tor), Josy (Tor)

Am Ende fehlte etwas die Cleverness: Urlaubsreife MD1 geht mit einem Remis in die Weihnachtsferien!

Am Ende fehlte etwas die Cleverness: Urlaubsreife MD1 geht mit einem Remis in die Weihnachtsferien!

Zum letzten Spiel des Jahres empfingen wir den MTSV Milbertshofen in die heimische Ferdinand-Leiß-Halle. Nach dem erfolgreichen Hinspiel wollten wir natürlich auch zum Abschluss des Jahres noch einmal zwei Punkte einfahren. Den Gästen wiederum ging es natürlich ähnlich. Und so entwickelte sich von Beginn an ein munteres Hin und Her auf Augenhöhe. Gerade in der ersten Hälfte funktionierte unser Kombinationsspiel wunderbar und wir spielten uns viele sehenswerte Torchancen heraus. Vor allem unser Kreisspiel ragte heraus und Lucas netzte vier Mal nach gutem Anspiel ein. Auch Goalgetter Felix war wieder in Torlaune und setzte sich mit viel Technik und Geschwindigkeit immer wieder durch. David lief von außen sehenswert ein und Maxi traf aus dem Rückraum. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln und gerade Ihre beiden körperlich besonders starken Rückraumspieler glichen immer wieder aus, so dass wir mit einem 10:10 in die Pause gingen.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein komplett anderes Spiel und es dominierten die Abwehrreihen. Vom Kreis sollte uns nun leider nichts mehr gelingen, da sowohl Lucas als auch Sammy oder Tobias hier von den Gästen weitgehend zugestellt wurden. Nur Tobias hatte hier noch zwei Chancen, die er aber leider freistehend vergab. Auf der anderen Seite hatte Lucas nun aber umgekehrt den stärksten gegnerischen Spieler immer besser im Griff und wir hielten zumindest auf der linken Seite gut dagegen. Auf der rechten Seite aber offenbarten wir wiederholt ungewohnte Deckungsschwächen.

Im Angriff zeigte sich nun verstärkt, dass wir nach der erfolgreichen, aber sehr kräftezehrenden Hinrunde nun eine kleine Pause brauchen. Dabei mangelte es nicht an den technischen Fertigkeiten, sondern vor allem an der Laufbereitschaft und der Konzentration im Abschluss. Statt wie in den ersten 20 Minuten unsere Abläufe zu spielen, setzten wir mangels Bewegung vor allem auf Einzelaktionen. So hielten allein Felix und Hannes dagegen: Felix war auch in Hälfte zwei nicht zu stoppen und beeindruckte ein weiteres Mal mit einer 100%igen Trefferquote, während sein kongenialer Partner der letzten Spiele, Hannes, mit seinen sechs Treffern in der zweiten Spielhälfte dafür sorgte, dass wir im Spiel blieben. Von den anderen konnte sich lediglich noch einmal David in die Torschützenliste eintragen. Maxi und Dominik hatten grippegeschwächt kaum noch etwas dagegen zu setzen. Sammy und Tobias fehlte die Bewegung und sie agierten überwiegend aus dem Stand. Lediglich Jannis und Luis brachten wiederholt Bewegung ins Spiel, hatten allerdings etwas Pech im Abschluss. Moritz im Tor hatte in dieser Phase insbesondere von den Außenpositionen das Nachsehen.

Nichtsdestotrotz hatten wir 20 Sekunden vor Schluss die Chance zum Sieg. Hannes hatte uns in Führung gebracht und Moritz einen Siebenmeter pariert. Statt aber nun in Ballbesitz in Parteiballmanier oder über eine Einzelaktion das Spiel nach Hause zu bringen, ließen sich die Jungs zurückdrängen und den Ball abluchsen. Ein letzter Siebenmeter brachte dann am Ende den aus unserer Sicht unglücklichen, aber letztlich verdienten Ausgleich für die Gäste. Sehr schade, da war sicherlich mehr drin Jungs. Aber so ist Handball und auch daraus werden wir alle lernen. Und wenn wir ehrlich sind, so hatten wir in dieser Hinserie auch das eine oder andere Mal am Ende das Glück auf unserer Seite, so dass das Remis vollkommen in Ordnung geht.

Fürwahr haben wir eine starke Serie gespielt und mit fünf Siegen, einem Unentschieden sowie zwei Niederlagen gegen übermächtige Ismaninger uns enorm viel Respekt erspielt, was wir immer wieder auch von den gegnerischen Trainern signalisiert bekommen.

Obwohl wir das jüngste Team der Liga sind, stellen wir die beste Abwehr der Liga mit lediglich 160 Gegentreffern. Ist das für sich genommen nicht schon beeindruckend, so beeindruckt dies noch mehr, wenn man sich vor Augen führt, dass die vorgeschriebene 1:5 Deckung in der Regel körperlich überlegene Teams bevorteilt. Hier konnten wir bislang unsere körperliche Unterlegenheit durch schnelle Beine und eine gute Torhüterleistung wettmachen. Im Angriff ist uns das bislang leider mit lediglich 163 Treffern nicht so gelungen. Hauptgrund dafür ist hier tatsächlich die vorgeschriebene, besonders offensiv gespielte 1:5 Deckung, was allein schon die 7m Statistik belegt. Während beispielsweise der SV Laim bereits über 50 Strafwürfe zugebilligt bekommen hat, durften wir bislang lediglich 21mal vom Punkt aus antreten. Kein Team bekam weniger 7m. Dieser schlagende Unterschied hat in erster Linie damit zu tun, dass es uns schlichtweg aufgrund unserer mangelnden Physis nicht so oft gelingt, überhaupt in die Nahwurfzone vorzudringen. Im Umkehrschluss müssen wir immer wieder einen enormen spielerischen und kooperativen Aufwand betreiben, um uns gegen die im Schnitt ein bis sogar zwei Jahre älteren Spieler der anderen Teams frei zu spielen.

Spielerisch sind wir also auf einem guten Weg und die Jungs und Ihre Fans können mit Recht stolz auf die bisherige Saison sein.

Moritz (4 Paraden), Felix (9/2), Hannes (6), Lucas (4), David (2), Maxi (1), Jannis, Tobias, Dominik, Sammy und Luis

Sowie Mark, Jana und Andreas

 

Spielbericht HSG B-ONE vs. TuS Prien II

Spielbericht HSG B-ONE vs. TuS Prien II

Zu dem Zeitpunkt mit nur einem Sieg mehr als wir selber, war es angemessen sich gewisse Chancen auf die 2 Punkte auszurechnen. Das trotz einem Kader, dem einige Stammkräfte fehlten. So fehlten unter anderem Torhüter Marco Maurantonio, Topscorer und Teamkapitän Philipp Münch, sowie unsere einzige Linkshand Niklas Susing. So gingen wir guter Hoffnung ins Spiel, mit dem Ziel die 2 Punkte in Neubiberg zu lassen.

 

Die erste Hälfte: Wir starteten mit einem soliden Angriff, den Mittelmann Jonas Pöttinger zum 1:0 ummünzte. Diesen guten Start konnten wir jedoch nicht lange fortführen. In der Abwehr fehlte uns gänzlich der Zugriff, sodass die erfahrene 2. Mannschaft aus Prien bis zur 11. Minute auf 11:2 davon ziehen konnte. Man war in der Abwehr schlicht zu passiv und zu unkoordiniert, um den simplen Angriffen der Herren vom Chiemsee etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen. Um eine Wendung in diesem durchaus noch nicht entschiedenen Spiel herbeizuführen kam der erste große Wechsel. Die Rückraumpositionen, sowie der Kreis wurden neu besetzt und dies zeigte prompt Wirkung. Dank guter kämpferischer Leistung in neuer Abwehrformation und einigen gut genutzten Abschlüssen war es bis zur 25. Minute möglich auf lediglich 3 Tore Abstand zu verkürzen. Durch einige Unaufmerksamkeiten ging es danach dennoch mit einem 8:13 in die Kabine, klar war es gab einiges zu besprechen.

 

Die zweite Hälfte: Der Start in die zweiten 30 Minuten gelang und wir verkürzten in den ersten 5 Minuten auf wieder 3 Tore Unterschied. Danach kam jedoch eine schwierige viertel Stunde. Im Angriff wurde zu überhastet abgeschlossen und in der Abwehr verfiel man erneut in ein viel zu passives Abwehrverhalten, welches vom Priener Rückraum gnadenlos ausgenutzt wurde. Somit stand es in der 54. Minute bei 11 Toren Unterschied 18:29. Doch dann kam nochmal ein letzter Kampfeswille auf, um wenigstens noch einige Schönheitsreparaturen am Ergebnis vorzunehmen. Erneut auf eine 5-1 umstellend und mit einigen guten Abschlüssen vor dem Priener Tor konnten wir bis eine Minute vor Abpfiff nochmal auf 22:30 verkürzen. Dann jedoch die Ernüchterung: Anfang der 59. Minute kassierte unser vorgezogener Verteidiger Maximilian Stephan eine 2- Minuten Strafe und musste so den Rest des Spiels von der Bank aus zuschauen.

 

Das Ergebnis: Am Ende verlieren wir gegen eine erfahren aufspielende Mannschaft des TuS Prien und zahlen ordentlich Lehrgeld. Was dem aufmerksamen Beobachter jedoch auch auffällt: Diesen Gegner kann man in der Rückrunde durchaus schlagen, alles was es benötigt ist mehr Ruhe und Konzentration im Aufbau und vor Allem eine griffigere Abwehr. Des Weiteren taten sich vor allem die jungen Spieler im Kader durch ihre Torgefährlichkeit hervor, so waren die Werfer von 19 unserer 22 Tore alle 21 Jahre und jünger.

 

Also TuS Prien II wir sehen uns in der Rückrunde am 24.02.2024. Zieht euch besser warm an, denn da holen wir uns die 2 Punkte zurück.

 

HSG B-ONE: -1-Raveendran(TW);-6-Stanic(5);-7-Eigman, F.;-9-Sohr;-15-Krieg(1);-20-Techmer(2);-22-Jasper;-23-Ulamec(2);-24-Stephan(6);-33-Pöttinger(6);-77-Metscher(TW);-78-Eigmann, G.

 

TuS Prien II: -1-Körner(TW);-2-Grempels(12);-3-Vodermair(2);-4-Heinz(1);-6-Bratke(12);-7-Ullmann(1);-8-Mengedoht(4);-11-Otto

mD1: Packender Krimi gegen den SV Laim wird erst in der letzten Minute entschieden!

mD1: Packender Krimi gegen den SV Laim wird erst in der letzten Minute entschieden!

Mit dem noch ungeschlagenen SV Laim hatten wir an diesem Wochenende den bisherigen Tabellenführer der noch jungen Saison zu Gast! Gemeinsam mit den Gästen bringen wir zurzeit die stärkste Abwehr aufs Parkett. Allein in der Offensive hakt es zuweilen noch etwas und das sollte nun endlich geändert werden. Aber die Laimer hatten ihre Hausaufgaben gemacht und nahmen gleich unsere bis dato erfolgreiche linke Seite mit Felix und Hannes in eine ungewohnte und in dieser Altersklasse auch nicht gestattete sehr offensive Einzelmanndeckung. Felix wurde über das gesamte Spiel hin derart kurz genommen, dass permanent versucht wurde, ihn auch abseits des Spielgeschehens aus dem Spielfeld zu schieben, während Hannes sich sogar bis hinter die Mittellinie zurückziehen musste.

Im Angriff kam somit zunächst kein Spielaufbau zustande. Und so mussten zunächst einige Einzelaktionen her, bis wir nach einigen Positionswechsels besser ins Spiel fanden. Vor allem unser Kreisläufer Lucas wurde von Maxi in dieser Phase gesucht und gefunden und netzte drei Mal in der ersten Halbzeit ein. Aber auch Felix und Hannes waren trotz strenger Bewachung nicht gänzlich aus dem Spiel zu nehmen und trafen das eine oder andere Mal sehenswert, so dass wir dank einer konzentrierten Abwehrleistung mit einer knappen 9:8 Führung in die Pause gehen konnten.

In Hälfte zwei gestaltete sich das Spiel als offener Schlagabtausch und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Zwei Zeitstrafen auf beiden Seiten sowie 6 Strafwürfe zeigten zudem, wie ernst beide Teams das Duell nahmen. Lautstark von beiden Fangruppen angefeuert, schenkten sich beide Mannschaften nichts. Was wir nun brauchten, war Geschwindigkeit und mit der Hereinnahme von Luis und Jannis kam sofort mehr Bewegung in unser Spiel. Erst in der 36. Minute konnten sich die Gäste erstmals mit zwei Toren zum 19 zu 17 absetzen. Felix brachte uns in der Crunchtime mit einem 7 m in den linken oberen Winkel noch einmal heran, bevor Hannes eine 2 Minuten Strafe kassierte. Vier Minuten vor Schluss war es aber ausgerechnet diese Zeitstrafe, die noch einmal alle Kräfte mobilisierte. Mit Tobias und Fabian kamen zwei frische Kräfte ins Spiel, die letztlich für die Wende sorgten. Zunächst glich Felix noch einmal nervenstark vom Strich aus und dann hinterlief Tobias die gegnerische Abwehr genau zum richtigen Zeitpunkt und traf sicher zur 20:19 Führung. Aber noch immer waren zwei Minuten zu spielen und wir hatten leider keine Auszeit mehr. Ausgerechnet unser Goalie Moritz, der bis dato einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, vernagelte nun seinen Kasten und entschärfte gleich zwei gefährliche Laimer Würfe. Noch 50 Sekunden! Luft holen und cool bleiben. Und die Jungs blieben cool. Frech wiederholten sie einfach 20 Sekunden vor Schluss ihren Spielzug mit Tobias. Wieder kam er frei zum Schuss, scheiterte diesmal aber knapp am Laimer Torwart.

Hellwach sicherte sich nun Fabian auf Linksaußen den Abpraller, kam in aussichtsreicher Position frei zum Wurf, scheiterte aber denkbar knapp am kurzen Innenpfosten. Schade! Wieder sprang der Ball zurück. Der erneute Abpraller fand nun Lucas am Kreis, der nun 15 Sekunden vor Schluss mit seinem 21:19 endlich den Deckel auf diese nervenaufreibende Partie machte. Bravo Jungs!

An den SV Laim geht unser Dank für eine spannende Partie. Kopf hoch, ihr habt eine tolle Mannschaft zusammen. Eine Punkteteilung wäre sicher gerecht gewesen, aber diesmal hatten wir einfach das glücklichere Ende auf unserer Seite. Wir freuen uns schon auf einen heißen Tanz im Januar bei Euch!

Moritz (3 Paraden), Hannes (4), Maxi (5), Lucas (4), Felix (6/3), Tobias (1), Luis (1), Fabian, Sammy, David, Jannis, Dominik

sowie

Mark und Andreas und unsere tollen Fans!

 

Damen 1 lassen gegen Forst United Federn

Damen 1 lassen gegen Forst United Federn

Am 1. Oktober 2023 standen die Damen 1 der HSG B-One dem starken Gegner TSV EBE Forst United II gegenüber. Von Anfang an konnte der Gegner einige Punkte für sich gewinnen, doch dank einer beeindruckenden Abwehrleistung und herausragender Torhüterkünste gelang es den Damen, die Fehler im Angriff einigermaßen auszugleichen. Nach den ersten 20 Minuten war die Tordifferenz mit 7:8 demnach noch übersichtlich. Leider ließ die Konzentration der Damen in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nach: Es unterliefen vermehrt Fehler sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, was den Gegnern erfolgreiche Tempogegenstöße ermöglichte. Die Motivation schwand zusehends und so ging es mit einem Stand von 9:18 in die Halbzeitpause.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten nach der Halbzeitpause schöpften die Damen neuen Mut und kämpften tapfer weiter, obwohl die Tordifferenz beachtliche 11 Zähler betrug. Die Damen spielten wieder sicherer und konzentrierter im Angriff und auch Angi zeigte als Torhüterin eine herausragende Leistung, was dazu führte, dass die Mannschaft zwischenzeitlich nur noch 4 Tore im Rückstand war.

Leider schwanden in den letzten 15 Minuten die Kräfte des Teams nun langsam wieder. Die Konzentration ließ wieder nach, Pässe kamen nicht an und es wurden Schrittfehler gemacht. Der Ball ging vermehrt verloren, was am Ende dazu führte, dass der Gegner das Spiel mit 27:37 für sich entscheiden konnte. Trotz der Niederlage zeigten die Damen der HSG B-One großen Einsatz und Kampfgeist.

Ein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Zuschauer und insbesondere an die weibliche B-Jugend, die unermüdlich die Mannschaft unterstützten.

 

Eine gute Halbzeit reicht in der BOL nicht! MD 1 zeigt zwei Gesichter und verliert.

Eine gute Halbzeit reicht in der BOL nicht! MD 1 zeigt zwei Gesichter und verliert.

Zu morgendlicher Stunde am Samstag war es endlich so weit. Unser erstes Ligaspiel und dann ausgerechnet noch gegen einen der drei Favoriten auf den diesjährigen Meistertitel, den Isar Devils aus Ismaning. Favorit deshalb, weil die Ismaninger wie übrigens auch Anzing, München-Ost und Milbertshofen mit einem eingespielten Team des durchweg älteren Jahrgangs antreten. Uns geht es dagegen zunächst einmal darum, den positiven Eindruck der diesjährigen Qualifikation zu bestätigen, in den Ligabetrieb anzukommen, den schwierigen Übergang zur D-Jugend zu meistern sowie vielleicht das eine oder andere etablierte Team zu ärgern. Das aber genau diese Zielbeschreibung den Verlauf des ersten Auftakts derart eins zu eins widerspiegeln würde, war selbst dem Trainerteam etwas unheimlich. Zwar hatte sich bereits letzte Woche im Test gegen Sauerlach gezeigt, wie schwer sich das Team aktuell mit ständigen Wechseln in der Formation tut, dennoch bestand durchaus Hoffnung, schließlich stand ja seit vier Monaten endlich mal wieder die „erste Sieben“ aus der BOL-Qualifikation zur Verfügung.

Tatsächlich kamen wir trotz spürbarem Lampenfieber sehr stark ins Spiel und überraschten die selbstbewussten Ismaninger mit drei klar herausgespielten Treffern, ohne hinten auch nur einmal eine gegnerische Chance zuzulassen. Zuschauer und Bank fühlten sich schnell an die souveräne Qualifikation erinnert, bei der wir durchgehend kompakt verteidigten und uns auch von Rückständen nie beeindrucken ließen. Sollte heute wirklich eine Überraschung auf heimischem Parkett möglich sein?

Leider blieb es bei dieser Anfangseuphorie und dem Katapultstart! Wie aus dem nichts kam es bei deutlicher Führung nach fünf Minuten zu einem ersten Bruch im Spiel. Statt die Führung auszubauen, verhalfen drei individuelle Anfängerfehler im Angriff den Gästen innerhalb von nur 90 Sekunden zum Ausgleich. Von nun an gab es einen Schlagabtausch, den wir zunächst aber noch bestimmten. Zwei schöne Einzelaktionen von Maxi und Felix brachten uns wieder mit zwei Toren in Führung, bevor Ismaning dreimal über unsere rechte Abwehrseite zum Abschluss kam und erstmals mit einem Tor vorne lag. Ein schön herausgespielter Treffer von Hannes, ein gutes Kreisanspiel zu Tobias sowie eine weitere Einzelleistung durch Hannes brachten uns wieder zwei Tore Vorsprung. Fünf unterschiedliche Torschützen in Hälfte eins bestätigten die Trainingsarbeit der letzten Zeit und zeigten, dass wir von beinahe alle Positionen gefährlich sein können. Mit der Pausensirene allerdings sorgte abermals ein individueller Fehler zum 9:8 Anschlusstreffer der Devils.

Fazit der ersten Hälfte: wir können durchaus etwas zählbares in der Partie erreichen, müssen uns aber weiterhin viel bewegen, noch mehr ins kooperative Spiel kommen und vor allem müssen wir die für uns ungewohnten individuellen Schwächen vorne wie hinten abstellen.

Statt die besprochenen Dinge zu beherzigen oder auch nur einfach das Niveau zu halten und weiter zu spielen, zeigten sich die Jungs bei Wiederanpfiff allerdings vollkommen von der Rolle. Ein wahrhafter Abschluss- und Torestau von sage und schreibe 11 Minuten bei gleichzeitig 7 gegnerischen Toren brachte uns um die gute erste Halbzeit und letztlich auf die Verliererstrasse. Während im Angriff so gut wie nichts mehr zusammenlief, wir viel zu statisch agierten, bekamen wir auch in der Deckung insbesondere auf der rechten Seite keinen Zugriff mehr. Wie verschlafen unsere Abwehr reagierte, zeigte sich schon daran, dass in dieser Phase drei von Moritz zunächst parierte Abpraller in unmittelbarer Folge dem Gegner überlassen wurden, der dankbar vollstreckte.

Erst in der 32. Minute gelang Lucas ein Lebenszeichen. Allein ihm und unserem kleinsten, den erst neun Jahre jungen Felix, ist es mit zwei bzw. drei Treffern zu verdanken, dass wir das letzte Spielviertel noch einmal mit 5 zu 4 für uns gestalten konnten. Obwohl auch Felix und Lucas sicher nicht ihren besten Tag erwischten, so steckten sie zu keiner Zeit auf, agierten stabil in der Deckung und stellten die hochgewachsene Ismaninger Deckung immer wieder vor neue Aufgaben.

Der 19:14 Erfolg der Isar Devils ist angesichts der zweiten Spielhälfte zweifellos verdient. Sie zeigten sich als das abgeklärtere, reifere und mannschaftlich geschlossenere Team und haben uns damit an unsere Tugenden der Qualifikation erinnert. Unsere Lektion aus dem ersten Ligaspiel: Eine gute Hälfte genügt in dieser BOL nicht! Wenn wir es aber schaffen, unsere Konzentration hoch zu halten und unseren Teamspirit vom Frühjahr wiederzufinden, sollte sich jeder Gegner vor uns in Acht nehmen!

Gegen den MTSV Milbertshofen wartet in zwei Wochen das nächste körperlich überlegene Team auf uns. Wir werden uns unseren Fans aber ganz sicher anders präsentieren und uns teuer verkaufen.

Moritz (5 Paraden), Felix (5/1), Lucas (3), Hannes (3), Maxi (2), Tobias (1), Samuel, Jannis, Dominik, David

sowie

Jana, Mark und Andreas      

Damen I dominieren gegen Erlstätt

Damen I dominieren gegen Erlstätt

Am Samstag, den 12.11.2022, stand das nächste Heimspiel unserer Damen gegen das unter den Top 3 in der Tabelle platzierte Team aus Erlstätt an. Nachdem man im vergangenen Spiel gegen Neuperlach zu alter Stärke zurückgefunden hatte, wollte man daran anknüpfen und sich die nächsten 2 Punkte holen. Allerdings war man gewarnt die Erlstätter Damen nicht zu unterschätzen, die im bisherigen Saisonverlauf lediglich ein Spiel verloren und vor allem das Spiel gegen den Konkurrenten aus Freilassing gewonnen hatten. So nahmen sich unsere Damen vor von Anfang an fokussiert ins Spiel zu starten.

Die ersten Minuten des Spiel legte man einen Traumstart hin, indem die Abwehr im Verbund perfekt zusammenarbeitete und Torhüterin Angi (erneut) hervorragend ins Spiel fand und jeden Wurf der Gäste parierte. Vorne erspielten sich unsere Damen damit einen 9:0 Vorsprung, vor allem unsere Außenspielerinnen Julia und Inga erwischten einen Sahnetag und konnten bereits in der Anfangsphase mehrere ihrer Würfe erfolgreich verwandeln. Auch eine frühe Zweiminuten-Strafe auf Seiten der HSG brachte die Damen nicht aus dem Konzept und man gewann die Unterzahl mit 3:0. So kam es, dass die Gäste aus Erlstätt, sichtlich verunsichert von dieser Anfangsphase, erst nach 10 Minuten ihren ersten Treffer erzielen konnten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließen unsere Damen nicht locker und bestraften jeden Fehler des Gegners konsequent, wodurch es mit einem 20:7 in die Pause ging. 

Das Torfestival der Damen 1 fand auch in der zweiten Halbzeit kein Ende. Beflügelt von der bisherigen Leistung, gelangen sowohl Tore durch 1. und 2. Welle, als auch aus dem gebundenen Spiel heraus, indem man immer wieder die löchrige Abwehr der Erlstätterinnen ausnutzen konnte. Zwar ließ man die Gäste im Angriff die letzte Viertelstunde ein bisschen ins Spiel finden, dennoch stand am Ende ein verdienter 41:21 Sieg auf der Anzeigetafel. 

Die Freude auf Seiten unserer Damen über diese gelungene Performance war sehr groß und man hofft, diesen Schwung für die letzten 3 Spiele der Hinrunde gegen den TSV Sauerlach, HT München und SV Bruckmühl mitnehmen zu können.

Souveräner 39:22 Heimsieg durch intelligentes Abwehrspiel

Souveräner 39:22 Heimsieg durch intelligentes Abwehrspiel

 

Am vergangenen Sonntag fand vor heimischem Publikum das Duell gegen die Löwinnen vom SV Anzing statt.

Nach nervöser Anfangsphase und einem besseren Start für die Gäste dauerte es knapp 6 Minuten bis die Damen richtigen Zugriff zum Spiel hatten. Dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes jedoch sehr schnell. Einfache Ballgewinne in der gut organisierten Abwehr setzen die schnellen Spielerinnen der HSG immer wieder in erfolgreiche Tempogegenstöße um. Nur selten mussten die Pinken in das Positionsspiel übergehen. So konnten sie sich nach dem 4:4 über ein 10:5 bis zur Halbzeit auf einen 7 Tore Vorsprung absetzen.

Nach dem Pausentee kamen die Damen noch stärker aus der Kabine und konnten direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit 5 Tore in Serie davonziehen. Nach dem zwischenzeitlichen 22:11 wurde das Spiel zunehmend ruppiger, was zu vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten führte.

In der 48. Minute sahen die Gäste aus Anzing nach einem harten Gesichtstreffer dann auch noch die rote Karte. Auch wenn der daraus resultierende 7m nicht erfolgreich verwandelt wurde tat das dem Spiel keinen Abbruch. Im Gegenteil. Noch einmal wurde das Tempo angezogen und der HSG Express konnte sich Tor um Tor weiter absetzen und das Spiel am Ende mit 39:22 verdient für sich entscheiden. Damit bleiben die Pinken in der Saison weiterhin ungeschlagen und sind somit souveräner Tabellenführer der Bezirksliga 2.

Es spielten: Hanna P (1); Julia S (4); Carolin M (4); Maria M (3); Leonie M (1); Ramona D (1); Jolina L (3); Lisa E (10); Antonia J (6); Amy R (1); Nadja B (5) und Angi K im Tor